Gruppentherapie JenaP
halboffene Gesprächstherapie in Gruppen
Manchmal genügt eine Einzeltherapie nicht, um wichtige Muster im Umgang mit Gefühlen, Konflikten oder Beziehungen zu verändern. Genau hier setzt die psychodynamisch orientierte Gruppentherapie an – ein bewährtes Verfahren, das die Kraft von Gruppe und Beziehung nutzt, um neue Erfahrungen und Perspektiven zu ermöglichen.
Was bedeutet „Gruppentherapie“?
In der Gruppe kommen mehrere Menschen zusammen, die – wie Sie – an ihren Gefühlen, Beziehungen und inneren Konflikten arbeiten möchten. Unter fachkundiger Begleitung entsteht ein geschützter Raum, in dem Sie erleben können:
wie andere auf Sie reagieren,
welche Muster sich in Beziehungen immer wiederholen,
und wie es sich anfühlt, neue Wege miteinander auszuprobieren.
Warum in einer Gruppe?
Viele Schwierigkeiten haben mit zwischenmenschlichen Erfahrungen zu tun – sei es in Familie, Partnerschaft oder Beruf. In der Therapiegruppe zeigt sich oft im „Hier und Jetzt“, was auch im Alltag belastend wirkt.
In der Gruppe merken Sie: Andere haben ähnliche Probleme. Das stärkt und entlastet.
Sie erhalten Rückmeldungen, die Ihnen dabei helfen, sich selbst klarer zu sehen.
Sie können neue Beziehungserfahrungen machen – respektvoller, unterstützender, wertschätzender als in der Vergangenheit.
Was erwartet Sie in der psychodynamischen Gruppentherapie?
Offener Austausch: Jedes Mitglied kann die Themen einbringen, die gerade wichtig sind.
Reflexion von Gefühlen und Gedanken: Ängste, Schuld, Wut oder Scham dürfen Raum haben.
Feedback durch die Gruppe: Resonanz von anderen Teilnehmenden lässt Zusammenhänge leichter erkennen.
Therapeutische Begleitung: Die Leitung sorgt für Sicherheit, Verstehen und Deutung.
Wer kann davon profitieren?
Die Gruppentherapie ist hilfreich, wenn Sie:
häufig unter belastenden Gefühlen oder Konflikten leiden,
Schwierigkeiten in Beziehungen haben,
alte Verletzungen und Schuldgefühle immer wieder beschäftigen,
oder neue Wege suchen, mit sich selbst und anderen besser umzugehen.
Vorteile der Gruppenarbeit
Erleben statt nur Verstehen: Beziehungsmuster werden im Miteinander erlebbar, nicht nur theoretisch besprochen.
Mehrperspektivität: Sie bekommen unterschiedliche Sichtweisen von Mitpatient*innen.
Korrektive Erfahrungen: Alte, negative Muster können durch positive Gruppenerfahrungen ersetzt werden.
Stärkung und Halt: Das gemeinsame Arbeiten fördert Selbstvertrauen, Akzeptanz und neue Handlungsmodelle.
„In der Gruppentherapie entdecken Sie sich selbst neu, lernen im Miteinander und können Schritt für Schritt stabilere Beziehungen und mehr innere Stärke entwickeln.“